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Rumänien: Wirtschaftsentwicklung

Rumänien ist seit dem 1. Januar 2007 Mitglied der Europäischen Union. Das Land bietet einen Verbrauchermarkt von über 20 Millionen Menschen und ist, an der Einwohnerzahl gemessen, nach Polen das zweitgrößte Land in Zentral- & Osteuropa und das siebt größte in der EU.

Rumänien befindet sich an einer geographisch günstigen Lage, der Schnittstelle von wichtigen Handelswegen. Das Land hat Zugang zu Fluss- und Seeschifffahrt; Constanta ist der wichtigste Hafen und über den Donaukanal gelangt man schnell und einfach an das Schwarze Meer.

Die Hauptstadt, Bukarest, befindet sich im südöstlichen Teil Rumäniens und hat über 2 Millionen Einwohner/innen.

Seit 2000 hat die Regierung gesamtwirtschaftliche Strategien umgesetzt, welche das Wirtschaftswachstum unterstützen. Eine strenge Finanzpolitik ergänzte eine ebenso strenge Währungspolitik und wurde durch große Fortschritte in strukturellen Reformen erweitert. Dies führte zu einer verbesserten finanziellen Disziplin im Unternehmensbereich und schuf somit eine stabilere Basis für die Staatsfinanzen und das Finanzsystem.

Die letzten Jahre sahen eine Erfolgsgeschichte in der Konsolidierung der gesamtwirtschaftlichen Stabilität und eine Abnahme der Inflation. Mit einem jährlichen Wachstum von etwa 5% ist das BIP Wachstum eines der höchsten in der Region, mit einem Höchstwert von 8,3% im Jahr 2004.

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Rumänien: Investitionschancen

In den letzten Jahren ist das Interesse an Rumänien von meist westeuropäischen Investoren stark gestiegen. Denn das Land bietet zahlreiche Rohstoffquellen (Öl, Gas, Kohle, Holz, Mineralwasser – Rumänien liefert 30% aller europäischen Mineralwasser – und viele mehr) sowie Sektoren mit großem Entwicklungspotential. 2006 war ein Rekordjahr ausländischer Direktinvestitionen in Rumänien (laut ARIS 9,082 Milliarden Euro).

Die führenden Investoren in Rumänien sind österreichische Firmen (OMV und Erste Bank haben die zwei größten rumänischen Firmen Petrom und BCR aufgekauft), gefolgt von französischen, deutschen, U.S. amerikanischen und italienischen. Der attraktivste Sektor für Investoren war bisher die Industrie (50,6% der gesamten ausländischen Direktinvestitionen) – Produktionsanlangen für Telekommunikations- und Kfz-Zubehör, Holzverarbeitung, Verpackungen, Baustoffe, Haushaltsprodukte und Lebensmittelverarbeitung wurden errichtet, gefolgt von Dienstleistungen (26%), Gewerbebetrieben (13%), Transportwesen (6,4%), Baugewerbe (1,6%), Tourismus (1,5%) und Landwirtschaft (1%) (NTRO, 1990-2006).

Privatisierungsprozesse sind weit fortgeschritten, allerdings gibt es noch immer Firmen, die auf Privatisierung warten, wie die zwei Flughäfen von Bukarest, CEC (Rumänische Bank), die rumänische Nationalpost sowie weitere Firmen aus dem Energie- oder Produktionssektor.

Industrie- und Logistikparks wurden in den letzten Jahren errichtet und entwickelt um die industrielle Entwicklung voranzutreiben und so, bestimmte Gebiete für ausländische Investoren noch attraktiver zu gestalten. Dafür wurden gut entwickelte Städte in der Nähe von Industrieberieben gewählt vor allem in West- und Zentralrumänien (Timisoara, Arad, Sibiu, Cluj, Brasov). 

Rumänien wird zur beliebten Destination für Firmen aus ganz Europa, welche auf Outsourcing setzen. Rumänien gilt als Talentschmiede und durch seine moderne Technologie und ausgezeichnete Infrastruktur im Kommunikationsbereich, ist das Land eine europäischen Topdestination für die Auslagerung von Geschäftsprozessen. Zahlreiche wichtige internationale Anbieter von Outsourcinglösungen inkl. der Top 10 haben bereits ihre Zentren in Rumänien eröffnet.

Rumänien besticht durch seine atemberaubende Landschaft (Gebirge, Meeresküste) und durch historische Kleinode und faszinierende mittelalterliche Städte. Daher wird sich der Tourismus in diesem Land in den kommenden Jahren stark entwickeln. Die Stadt Sibiu (dt. Hermannstadt) in der transsilvanischen Region ist europäische Kulturhauptstadt 2007. Sie ist ein wichtiges Zentrum der rumänischen Industrie, Wirtschaft, Kultur und des Tourismus, jedoch bewahrt sie  trotzdem auch heute noch ihren mittelalterlichen Charme. Das Brukenthal Museum in Sibiu ist das älteste Museum in Rumänien und eines der ersten überhaupt in Europa. Es wurde 1817 eröffnet und beinhaltet Abteilungen für Kunst, Geschichte, Naturwissenschaft und Heimatkunst, sowie eine wertvolle Bücherei.

Der rumänische Immobilienmarkt floriert und viele ausländische Bauunternehmer sind bereits am Markt aktiv. Durch die anhaltende Landflucht, gibt es vor allem in der Hauptstadt Bukarest einen beträchtlichen Bedarf an Büroflächen und Wohnungen. Dies führt zu einer kontinuierlichen Preissteigerung für Wohnungen und Grundstücke, welche laut Experten in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird.

Mit der steigenden Kaufkraft der Bevölkerung, betreten bedeutende internationale Einzelhändler den rumänischen Markt, oder sind gerade im Begriff dies zu tun.

Durch die strategisch wichtige geographische Position Rumäniens, in Verbindung mit den vorhandenen qualifizierten Führungskräften, haben viele ausländische Firmen in Rumänien bereits ihren Hauptsitz für die Balkanhalbinsel und/oder den südosteuropäischen Markt.

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Rumänien: Bildung, Personal und Arbeitsmarkt

Rumänien ist bekannt für fachmännisches und ambitioniertes Personal. Laut dem rumänischen Statistikinstitut besitzen 16,3% der Bevölkerung einen Universitätsabschluss. Charakteristisch für Rumänien ist eine kulturelle und ethnische Vielfalt. Die am meisten gesprochene Fremdsprache ist Englisch, gefolgt von Französisch und zu einem geringeren Anteil auch Italienisch und Spanisch. Deutschsprachiges Personal gibt es nur bis zu einem gewissen Grad und Ungarisch wird hauptsächlich in der transsilvanischen Region gesprochen.

Arbeitnehmer/innen in Rumänien zeichnen sich durch Anpassungsvermögen, hohe Leistungsbereitschaft und dem Bestreben nach beruflicher Weiterbildung aus. Dies ermöglicht einen schnellen beruflichen Aufstieg von qualifiziertem Personal in internationalen Betrieben. Daher betrauen immer mehr multinationale Firmen rumänische Arbeitnehmer mit führenden Positionen mit regionaler Zuständigkeit. In den letzten Jahren werden immer mehr Rumänen mit bedeutenden internationalen Aufträgen betraut.

Das Land entwickelt sich rapide, das wirtschaftliche Klima verbessert sich zusehends und der Arbeitsmarkt stabilisiert sich. Führende Arbeitgeber/innen sollten daher auch in Rumänien ihre Personalstrategien umsetzen und gegebenenfalls adaptieren. Die steigende Nachfrage nach Spezialisten, gestaltet die Suche nach qualifiziertem Personal, je nach Betätigungsfeld, manchmal schwieriger. Schwierigkeiten können auftreten bei Berufen wie Finanzbuchhalter/in, Verkaufsingenieur/in, Immobilienspezialist/in, Versicherungs- und Personalexpertin/-experte.

Das generelle wirtschaftliche Wachstum hatte eine Lohnerhöhung zur Folge. Gehälter rumänischer Top Manager/innen sind nun vergleichbar mit denen ihrer westeuropäischen Kolleginnen und Kollegen.

Laut Gesetz werden in Rumänien 12 Monatsgehälter pro Jahr ausbezahlt, mehr kann individuell vereinbart werden. Die Personaleinkommenssteuer liegt bei 16%. Die Berechnung der Steuern hängt von verschiedenen Aspekten ab, wie dem Betätigungsfeld des Unternehmens, Anzahl der Beschäftigten, etc.

Der Sozialversicherungsbeitrag wird durch eine jährliche offizielle Auflistung berechnet und beträgt zwischen 29% und 39% für Arbeitgeber/innen und 9,5% für Arbeitnehmer/innen.

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Rumänien: Kompetente Personalberatung vor Ort

HILL International Rumänien verfügt seit 1992 über eines der größten Personalberatungsteams am Markt. Kunden in Rumänien profitieren vom umfangreichen Fachwissen und von der langjährigen Erfahrung des hochqualifizierten Teams aus Beraterinnen/Beratern und Psychologinnen/Psychologen, das englisch, französisch, deutsch, ungarisch und türkisch spricht.

Unter der Führung von Country Manager Andries Verder und Geschäftsführerin Monica Vrabiescu verfügt HILL Rumänien über weitreichende internationale Wirtschafts- und Projekterfahrung sowie fundiertes fachliches Know-how. Das rumänische Team wickelte bereits umfangreiche, komplexe Projekte im Bereich Human Ressourcen, Organisationsdiagnose und -entwicklung ab. Einige davon zählten zu wichtigen Pilotprojekten am rumänischen Markt.

Als HR Gesamtanbieter bietet HILL Rumänien eine große Auswahl von Human Resources Services, wie Suche und Auswahl von Führungskräften, Human Resources Audit, Leistungsbeurteilung von Führungskräften und Outplacement, sowie Verwaltungsservices wie Administration der Gehaltverrechnung.
 
Dabei greift HILL Rumänien auf die gesamte Erfahrung und Expertise der HILL Gruppe zurück. Über 30 Jahre Personal- und Managementberatung, wissenschaftliche Methodik und ein umfassendes Netzwerk in Europa und Zentralasien ermöglichen es HILL, zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen erfolgreich in allen Personal- und Managementagenden zu beraten.

Monica Vrabiescu

 

HILL International Rumänien
Bukarest | Oradea
Monica Vrabiescu, Managing Partner
Tel +40 21 230 78 96
E-Mail hill@hill.ro
www.hill.ro  

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