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Wirtschaftszahlen

Belgrad, die Hauptstadt Serbiens, hat die Auszeichnung »Stadt der Zukunft« für 2006/07 erhalten. Als Bewertungsfaktoren wurden wirtschaftliches Potenzial, Rentabilität, HR, IT und Telekommunikation, Transport, Lebensqualität und die Unterstützung ausländischer Direktinvestition herangezogen. Belgrad wurde unter den meist entwickelten Städten der Region ausgewählt. In der Praxis machen eine extrem günstige Vermögensbesteuerung sowie hervorragende internationale Schulen dieses Land zur richtigen Wahl für führende Expats, zudem bietet der Immobilienmarkt in Serbien erstklassige Geschäfts- und Lebensräume, staatliche und private Anstalten sorgen für eine gute medizinische Versorgung.
 

Makroökonomische Daten 2007

 

BIP, USD Milliarden

56,89

BIP pro Kopf, USD

5.641

BIP, reale Wachstumsrate

7,5%

Kerninflation (im Vergleich zum gleichen Monat des letzten Jahres)

5,4%

Export von Waren und Dienstleistungen, USD Millionen

11.798

Export Wachstumsrate

34,6%

Import von Waren und Dienstleistungen, USD Millionen

20.647

Import Wachstumsrate

36,9%

Leistungsbilanz USD Millionen

- 6,889

Ausländ. Direktinvestition, USD Millionen

99,5

Das Jahr 2007 zeichnete sich durch eine weitere Stabilisierung der Makroökonomie, ausländische Direktinvestitionen auf Rekordniveau und internationale Reformvereinbarungen aus. Serbien kann eine der schnellsten Wirtschaftwachstumsraten in Europa vorweisen. Die Hauptantriebsfaktoren dieses Wachstums lagen in der Telekommunikation, im Baugewerbe und im Transport mit Wachstumsraten von 38,7%, 11,8% und 11,4%. Die industrielle Produktion verzeichnete einen Aufschwung von 4,4%, ein Anstieg im Einzelhandel von 6,5% spiegelt eine wachsende Kaufkraft wider. In Folge stark gestiegener Privatkredite heizte der Bankensektor die regionale Nachfrage und den privaten Konsum an.

Massiver Zufluss von ausländischer Direktinvestition führte zu einer starken Aufwertung der nationalen Währung. Seit Beginn des Jahres verzeichnete der Euro den niedrigsten Wert am 1. Januar, wonach 1 Euro 79,23 RSD entsprach. Laut offiziellem Mittelkurs der Nationalbank Serbiens steht 1 Euro bei rund RSD 83.

Für das Jahr 2008 wird ein BIP von $ 81,892 Milliarden geschätzt.

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InvestitionsmÖglichkeiten

Westlich orientierte, demokratische Parteien erfreuen sich großer Unterstützung, dazu hat sich die Regierung der Schaffung von entsprechend attraktiven Wirtschaftsbedingungen verschrieben. Die aktuellen bedeutenden Gesetzesreformen, die wiederholt von führenden internationalen Institutionen gelobt werden, haben das Ziel, die rechtlichen Rahmenbedingungen dem »EU acquis communautaire« anzugleichen. Die EU Machbarkeitsstudie würdigte vor allem jüngste Reformen im Bereich der makroökonomischen Stabilität, der Verbesserung im Finanzsektor, der gesetzgeberischen Aktivitäten und der Auslandsbeziehungen.

Serbien ist ein vollwertiges Mitglied des Internationalen Währungsfonds (IMF), der Weltbank (WB), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), der Europäischen Investitionsbank (EIB), der Partnerschaft für Frieden und vielen anderen internationalen Institutionen.

Nach positivem Abschluss der Machbarkeitsstudie haben die Verhandlungen bezüglich des »Stabilisation and Association Agreement« (SAA) begonnen, welches am 28. April 2008 unterzeichnet wurde. Darüber hinaus hat der Generaldirektor der WTO bestätigt, dass Serbien bis Ende 2009 ein Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) werden könnte.

Investitionsprojekte im Land sind gegen nicht-gewerbliche Risken seitens aller großen nationalen und internationalen Investitions- und Exportversicherungsgesellschaften, wie u.a. MIGA, OPIC, Hermes, COFACE, SACE, ECGD oder Kontrollbank, versichert.

Der Schutz ausländischen Kapitals ist weiters von bilateralen Investitionsverträgen geschützt, welche von Serbien und 34 anderen Ländern, einschließlich der USA, UK, Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien und Griechenland unterzeichnet wurden.

Heute ist Serbien durch die höchste Anziehungskraft für ausländische Direktinvestition in der ganzen Region und die wiederholte Auszeichnung für die größten »Greenfield«-Investitionen gekennzeichnet.

Seit 2001 haben ausländische Direktinvestitionen in Serbien die $ 8,9-Milliarden-Marke erreicht. Das Jahr 2006 brachte ein 283%iges Wachstum gegenüber dem Vorjahr, mit einem Rekordhoch von $ 4,387 Milliarden. Serbiens starker Kurs der ausländischen Direktinvestition wird von international anerkannten Auszeichnungen für lokale »Greenfield« Investoren anerkannt. In den letzten drei Jahren wurden »Greenfield« Projekte in Serbien von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) als größte Greenfield Investition in Südosteuropa ausgezeichnet.

Die ausländische Direktinvestition erreichte 2007 $ 99,5 Millionen, der Hauptanteil kam aus der Privatisierung und aus Akquisitionsvereinbarungen in der Telekommunikationsbranche, im Banken- und Versicherungssektor sowie den großen produzierenden Branchen.

Firma

Herkunftsland

Industrie

Art der Investition

Investitionswert
(€ Millionen)

Telenor

Norwegen

Telekommunikation

Privatisierung

1.513

Philip Morris

USA

Tabak

Privatisierung

611

Mobilkom

Österreich

Telekommunikation

Greenfield

570

Cuprom

Rumänien

Bergbau

Privatisierung

533

Banca Intesa

Italien

Bank

Akquisition

508

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Bildung, Personal und der Arbeitsmarkt

Als Ergebnis der laufenden Privatisierung und Firmenrestrukturierungsprozesse stieg die Zahl der Arbeitslosen im September 2007 leicht auf 808.200 Personen an. Die offizielle Arbeitslosenquote für 2007 lag bei 18,8%. Das durchschnittliche Gehalt beträgt € 338, während das monatliche Brutto-Mindestgehalt bei € 138,41 lag. Darüber hinaus haben Arbeitnehmer das Anrecht auf einen zusätzlichen Gehaltsanteil auf Basis von Überstunden, öffentlichen Feiertagen, Nachtarbeit und Schichtarbeit. Gehaltsersatzleistungen beinhalten folgende Leistungen:

  • Ersatzleistungen während Krankheit aufgrund von Berufskrankheiten oder Arbeitsunfällen – 65% des Gehalts
  • Ersatzleistungen während des Jahresurlaubs, öffentlichen Feiertagen und bezahltem Urlaub – 100% des Gehalts

Die vorgeschriebene Arbeitszeit in Serbien beträgt 40 Stunden pro Woche, wobei die Zeit über die vorgeschriebene Arbeitszeit hinaus als Überstunden gerechnet werden und bis zu vier Stunden pro Tag oder acht Stunden pro Woche betragen kann. Arbeitspausen dauern mindestes 30 oder 15 Minuten, abhängig davon, ob der/die Angestellte Vollzeit oder 4-6 Stunden am Tag arbeitet. Angestellte haben das Recht auf eine Pause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Arbeitstagen von mindestens 12 Stunden, während die wöchentliche arbeitsfreie Zeit nicht weniger als 24 Stunden betragen darf. Der Jahresurlaub darf nach frühestens sechs Monaten Unternehmenszugehörigkeit angetreten werden und beträgt mindestens 20 Tage pro Jahr. Mutterschutz kann bis zu drei Monaten gewährt werden, beginnend vom Tag der Geburt. Nach Ablauf des Mutterschutzes dürfen Vater oder Mutter des Kindes für die Dauer von insgesamt 365 Tagen bezahlten Urlaub nehmen, einschließlich des Mutterschutzes.

Gut ausgebildete und produktive Arbeitskräfte haben sich als einer der großen Wettbewerbsvorteile Serbiens im globalen Investitionsmarkt erwiesen. Die einmalige Kombination von hoher Qualität und niedrigen Preisen wird weithin als starker Motor für die wirtschaftliche Effizienz gesehen. Anders als in den meisten Transformationsländern Zentraleuropas hat Serbien schon seit Jahrzehnten weitreichende Beziehungen zu westlicher Wirtschaft gepflegt. Eine Liste erstklassiger Firmen, die starke Beziehungen zu lokalen Partnern pflegen, wird angeführt von Siemens, Alcatel, General Motors, FIAT, IKEA und vielen anderen. Im Zuge jahrelanger Zusammenarbeit haben sich serbische Arbeitnehmer/innen spezielles Know-how angeeignet und hoch entwickelte technologische Einsatzmöglichkeiten übernommen und mit rigorosen Standards in der Qualitätskontrolle gekoppelt. Das Fachwissen der örtlichen Arbeitskräfte spiegelt sich in hoher industrieller Produktivität, welche in den letzten fünf Jahren um 11,4% gestiegen ist, 1,8% davon im Jahr 2007, wider.

Die intellektuelle Qualität des Humankapitals in Serbien basiert auf einem Bildungssystem, welches gut ausgebildete, schnell lernende, mehrsprachige, IT-gewandte Personen hervorbringt. Die technische Ausbildung ist besonders hervorzuheben – Schüler/innen in Mathematik, Physik und IT gehören zu den besten in internationalen Wettbewerben.

In den letzten Jahren stieg die Anzahl von Universitätsabsolventen um fast 14% an, mit einem Jahresdurchschnitt von 14.370 Absolventen. Ein Drittel aller Studentinnen und Studenten schließen dabei an Technischen Universitäten ab.

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Kompetente Personalberatung vor Ort

HILL International d.o.o. wurde 1990 in Belgrad, Serbien, als Franchise Partner von HILL International GmbH Wien und als erstes HR Beratungsunternehmen im Adriaraum gegründet. Unsere ersten Kundinnen/Kunden waren internationale Firmen, die mit vergleichbaren Dienstleistungen vertraut waren und deren Vorzüge kannten. Über die Jahre hat HILL einen Bedarf für HR-Dienstleistungen auf dem lokalen Markt geschaffen und seit 1997 können wir eine große Anzahl örtlicher Firmen zu unseren Kundinnen/Kunden zählen.

 

All dies hat zu 18 Jahren Erfahrung am Markt vor Ort geführt, heute decken wir von Belgrad aus Serbien und Montenegro ab.

GF HILL Serbien

Dragan Čandrlić,
GF HILL Serbien

HILL Serbien in Zahlen:

  • Über 1.300 platzierte Kandidatinnen und Kandidaten
  • Über 26.000 Interviews
  • Über 15.000 psychometrische Tests
  • Über 8.000 präsentierte Kandidatinnen und Kandidaten
  • 6 hoch qualifizierte Kolleginnen/Kollegen in Belgrad
  • Unsere Kolleginnen/Kollegen sprechen vier Sprachen: Serbisch, Englisch, Deutsch, Schwedisch

HILL Serbien wird von der Erfahrung und dem Know-how des HILL Netzwerks unterstützt. Über 30 Jahre Personal und Management Beratung, wissenschaftliche Methoden und ein weitreichendes Netzwerk in Europa und Zentralasien ermöglichen es HILL, erfolgreiche Beratung in den Bereichen Personal und Management anzubieten.

Für Anfragen und mehr Informationen kontaktieren Sie bitte:

HILL International d.o.o.
Dragan Čandrlić
Sarajevska 11
SCG - 11000 Beograd
Tel.: +381 11 3615 662
Fax: +381 11 3615 662
E-mail: hill@hill.co.yu
www.hill.co.yu

Gerne können Sie Anfragen betreffend Serbien auch an Ihren lokalen HILL Partner senden. So profitieren Sie von einem internationalen Projektmanagement in Ihrem Land mit lokaler Abwicklung vor Ort.

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