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INVESTITIONSCHANCEN

Slowenien ist aus vielen Gründen eine interessante Option für ein breites Spektrum an Investoren. Die Hauptstadt des Landes ist geographisch innerhalb einer Stunde Fahrt für 450 Millionen Konsumentinnen und Konsumenten in Europa zu erreichen. Diese zentrale Position ermöglicht es ausländischen Investoren, die Schwellenmärkte am Balkan bei akzeptablen Gesamtkosten zu versorgen.

Sloweniens Schlüsselposition an der Kreuzung von Transportrouten, gut ausgebaute Informations- und Kommunikationstechnologie, physische Infrastruktur, technologische Netzwerke und Plattformen, Spezialistenzentren und -cluster bezeugen die hochgradige Innovationsaktivität und machen das Land zur ersten Wahl für viele Geschäftsarten.

Die ersten strategischen Partnerschaften von heimischen und ausländischen Unternehmen finden sich in den siebziger Jahren (Bayer, Semperit, Naue). Die ersten signifikanten ausländischen Direktinvestitionen folgten Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre: Ausländische Unternehmen wie Renault, Bosch, Siemens, Henkel und OMV entschieden sich, in ihre slowenischen Partner zu investieren, die unter einer ausländischen Lizenz oder auf Vertragsbasis arbeiteten. Zusätzlich fanden zu dieser Zeit die Verkäufe angeschlagener, regionaler Firmen des sogenannten Entwicklungsfonds statt. Diese Transaktionen waren die Einleitung zur Massenprivatisierung. Die ersten Markteintritte im Bereich Finanzdienstleistungen (Bank Austria, Creditanstalt) finden sich auch in dieser Zeit. Die größten ausländischen Direktinvestitionen in jüngster Zeit sind Übernahmen nach Privatisierung (Goodyear) und klassische Übernahmen (z.B. Lek-Novartis, Simobil-Mobilkom, SKB-Société Générale, NLB-KBC).

Die positiven wirtschaftlichen Effekte der Integration Sloweniens in den innereuropäischen Markt und die EU Strukturhilfe für technologische Entwicklung werden voraussichtlich das Wirtschaftwachstum über 4% halten. Ausländische Investoren, die Geschäfte von mehr als EUR 500.000 einbringen, können sich für ein Investment-Bonuspaket registrieren, welches Kostenteilungsdarlehen der Regierung enthält.

Das Bemühen, weitere Investitionen anzuziehen, fokussiert auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Bereichen mittel- bzw. hochgradige Technologieproduktion, internationale Dienstleistungen und Forschung & Ent­wicklung. Investitionen in internationa­le Dienstleistungen wie Call Centers, Shared Service Centers, Logistikzentren und regionale Headquarters, können sich für Kofinanzierung bewerben.

Slowenien bietet neuen Investoren die einzigartigen 4Qs:

  • Qualitative Arbeitskräfte
  • Qualitative Verbindung zu regionalen Märkten
  • Qualitative Infrastruktur
  • Lebensqualität

2007 erwirtschafteten Unternehmen und Organisationen mit 20 oder mehr Angestellten EUR 6,21 Milliarden an Bruttoinvestitionen (neue und vorhandene Vermögenswerte). Der nominale Anstieg an Bruttoinvestitionen betrug 2007 im Vergleich zu 2006 15,2%, bei einer Inflationsrate von 3,6% im Jahr 2007. In der Gesamtstruktur der Bruttoinvestitionen (neue und vorhandene Vermögenswerte) war 2007 der größte Anteil (50,6%) dem Bereich Bau zuzurechnen, gefolgt von Maschinen, Transport, anderer Ausrüstung und »Cultivated Assets« mit 46,0% und immateriellen Vermögenswerten mit 3,4%.

Der größte Anteil an Bruttoinvestitionen wurde von der Industrie mit 34,4% erwirtschaftet, gefolgt von Transport, Lagerung und Kommunikation mit 21,7%, der öffentlichen Verwaltung mit 16,9% und dem Groß- und Einzelhandel mit 8,7% der Gesamtinvestitionen. Die größten ausländischen Investoren sind Österreich (32%), Schweiz (14%), Niederlande (9%), Frankreich (9%) und Deutschland (8%), gefolgt von Italien, Kroatien, Belgien, Luxemburg, Großbritannien, USA und anderen.

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