WIRTSCHAFT
Slowenien realisiert weiterhin die Vision einer erfolgreichen, international wettbewerbsfähigen, flexiblen und dynamischen Wirtschaft; die Vision eines Landes, welches trotz seiner kleinen Größe eine überraschende Anzahl weltweit bekannter Marken aufweist. Viele der herausragenden Produkte dieser Nation sind eng mit Freizeitsport verbunden – vor allem mit Wintersport. Viele Profiskifahrer und auch Amateure meistern verschneite Abfahrten auf Elan Skiern; Alpina ist ein führender Hersteller von Langlaufschuhen in Europa. Slowenien spielt zudem eine bedeutende Rolle in der Flugzeugherstellung. Pipistrel produziert Ultraleichtflugzeuge unter eigenem Namen. Wussten Sie, dass Bavariau und Dofour Segelyachten das Produkt slowenischer Entwickler von Seaway sind? Elan Marine ist seit 1949 in der Yachtherstellung tätig. Mit einem slowenischen Wohnmobil oder Touring Caravan von Adria Mobil kann man Straßen ferner Länder bereisen.

Sloweniens Automobilsektor kann mit einem Weltklasse Produzent von Auspuffanlagen für Motorräder im Rennsport aufwarten – Akrapovic. Unter der Marke Simple & Logical werden Waschmaschinen und eine Reihe von Haushaltsgeräten von Gorenje produziert.
Ausgereifte Technologielösungen, qualitative, sprühende Innovation und ökonomisches Bewusstsein sind heute in den Entwicklungs- und Produktionszielen vieler slowenischer Hersteller integriert. Entwicklungsprojekte sind zudem auch auf die Herstellung neuer Produkte fokussiert, die international Anerkennung erhalten und es zu einer vorherrschenden Stellung auf den Weltmärkten schaffen.
Der Eintritt in die Euro-Zone 2007 war – seit dem EU-Beitritt im Jahr 2004 – der wichtigste Schritt im Prozess Sloweniens, eine moderne, fortschrittliche und wettbewerbsfähige europäische Wirtschaft zu werden. Slowenien ist der erste neue Mitgliedsstaat, der den Euro einführte. Laut einer Eurostat-Prognose vom Juni 2007 wird Slowenien 84% des durchschnittlichen EU-25 BIP pro Kopf in Kaufkraftparität erreicht haben, und platziert sich damit auf den 16. Rang von 27 Staaten. 2007 erwirtschaftete der Dienstleistungssektor 64,1% der Gesamtwirtschaft, danach folgten der Industriesektor mit 33,6% und der Landwirtschaftssektor mit 2,3%.
Laut der vorläufigen strukturellen Unternehmensstatistik (SBS) für 2007 waren nur 270 der insgesamt 101.031 Unternehmen Großunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern; der höchste Prozentsatz davon mit 3,1% in der Strom-, Gas-, und Wasserversorgung. Großunternehmen stellten mehr als 50% des Umsatzes in der Produktion, der Energieversorgung und im Bergbau.
Die Hauptexportmärkte für Slowenien sind Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Frankreich, Russland, Polen, Bosnien Herzegowina, Großbritannien und Tschechien. Die Hauptimportmärkte sind Deutschland, Italien, Österreich, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Ungarn, Spanien, Tschechien und Russland.
Der Mehrwertsteuersatz in Slowenien beträgt 8,5% für Nahrungsmittel, in allen anderen Fällen 20%.
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